2016

Freitag,29.01.2016

Mittwoch,24.02.2016

Mittwoch, 09.03.2016

 

„Hospiz macht Schule“ an der Borndalschule Behutsame Begegnung

Das Thema war für Viertklässler manchmal nicht ganz einfach zu verstehen, doch Angst löste es glücklicherweise nicht aus. Cordelia Balzer-Ickert vom Hospizkreis moderierte die Vorstellung der Projektergebnisse.

Viertklässler mit dem Thema „Tod“ konfrontieren, geht denn das? Es geht, wenn die Erwachsenen dabei einfühlsam vorgehen. Das bewies die Projektwoche „Hospiz macht Schule“ an der Borndal-Grundschule. „Dabei wird vermittelt, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind“, erläutert Cordelia Balzer-Ickert vom Hospizkreis Altenberge, dem Kooperationspartner der Schule. Im Rahmen eines Abschlussfestes wurden die Ergebnisse vor Eltern und Großeltern präsentiert.

Bereits zum vierten Mal arbeitete der Hospizkreis jeweils eine ganze Woche über mit Mädchen und Jungen der Klassen 4a und 4b an dem Thema. „Sicher wollte auch mal ein Kind mit Tränen in den Augen die Klasse verlassen“, so 4b-Klassenlehrerin Susanne Meintrup, „dann ist es wichtig zu trösten und zu vermitteln, dass es in Ordnung ist zu weinen.“

„Wir haben an fünf Tagen jeweils verschiedene Schwerpunkte gesetzt“, erläuterte Balzer-Ickert. Themen waren „Werden und Vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurig-Sein“ sowie „Trost und Trösten“.

„Wir haben ganz viel über die Sachen gesprochen“, erklärte Edda, in wenigen Tagen zehn Jahre alt. Ihr gefielen die kreativen Anteile der Projektwoche besonders gut: „Wir haben Wolken ausgeschnitten und schöne Dinge auf die weißen, traurige auf die grauen geschrieben“, erklärte sie.

Ein Highlight war für das Mädchen, Sonnenblumen in kleine Blumentöpfe zu pflanzen. „Wir haben Tonscherben unten reingelegt“, so Edda, „die Töpfe angemalt, Erde reingeschüttet und die Blumen gepflanzt.“ Diese Aktion sollte das Wachsen und Werden neuen Lebens symbolisieren. Auch ein vierteiliger Film beeindruckte die Schüler tief. Aus der Fernsehserie „Willi will’s wissen“ schauten sie die Folge zum Thema Tod. Sensibel, aber auch mit großer Sachlichkeit wurden die Kinder mit der Arbeit eines Bestattungsunternehmers vertraut gemacht. Sie erlebten einen 86-jährigen Mann, der vielleicht nicht mehr lange zu leben hatte, aber versicherte, er habe niemals Angst vorm Tod gehabt. Manche Schüler waren bewegt, mache konnten nicht immer hinschauen, doch sie wurden von den Erwachsenen behutsam begleitet.In den praktischen Teil des religionsunabhängigen Projektes war auch ein Besuch auf dem Altenberger Friedhof integriert, ebenso wie ein Gespräch mit Bestatterin und Friedhofsgärtner, denen die Mädchen und Jungen ihre Fragen stellten. In Kleingruppen entstanden Collagen, Gefühle wurden mit Farben ausgedrückt und vieles mehr.

Das Projekt ist bundesweit erprobt und vom Bundesfamilienministerium zunächst gefördert. Im Jahr 2008 wurde es mit dem „Pulsus-Preis“ ausgezeichnet.                                              Von Rainer Nix

 

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29.10.2016: Ulrike Fischer liest in der Borndalschule

 

Samstag, 19.11.2016: Bundesvorlesetag