2018

Dienstag, 16.01.2018

Altenberge -Eine spannende Autorenlesung fand in der Borndalschule statt. Zu Gast war Josef Koller.

Mit einer besonderen Aktion startete die Borndal-Grundschule ins neue Jahr – und zwar mit einer Autorenlesung.

Der Kinderbuchautor Josef Koller besuchte die Kinder und las aus seinen Büchern vor. „Das Tolle war, dass er nicht einfach ganz normal vorgelesen hat, sondern Josef Koller hat mit verschiedenen Stimmen sehr lustig gesprochen, uns große Bilder aus seinen Büchern gezeigt und sogar noch ein bisschen Zirkus vorgeführt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Grundschule.

Vorgelesen wurde für zwei Gruppen, Klasse 1/2 und Klasse 3/4, jeweils eine Schulstunde lang. „In dieser Zeit hat Josef Koller auch noch ganz viele Fragen der Kinder beantwortet und davon erzählt, dass er seine Bücher erstmal mit der Hand in ein dickes Buch schreibt“, so die Mitteilung weiter. Ein Exemplar hatte der Autor mitgebracht und die Kinder konnten auch einen Blick darin werfen. Später werde dann der Text in ein Mikrofon gesprochen und der Computer schreibe ihn automatisch auf.

Aber Vorsicht: Dabei wurde aus dem Satz „Die Kinder sitzen in einem Ruderboot“ schon einmal „Die Kinder sitzen in einem Butterbrot“, erzählte Josef Koller. Danach muss eine Malerin noch die passenden Bilder zu dem Buch malen und es muss gedruckt werden, so dass manchmal zwei Jahre vergehen, bis ein Buch ganz fertig ist.

Zudem erzählte Koller, woher er seine Ideen für seine Geschichten bekommt. Teilweise denkt er dabei an die Erinnerungen aus seiner eigenen Kindheit zurück. Inzwischen merkt er sich viele Geschichten und Erlebnisse seiner eigenen Kinder und nutzt diese für seine Bücher, berichtet die Borndalschule.

„Diese Autorenlesung war etwas ganz Besonderes für alle. Wann trifft man schon mal auf einen echten Kinderbuchautor?“ Die Reaktionen der Kinder haben gezeigt, dass sie „beeindruckt waren“.

 

Donnerstag, 01.02.2018

Gold, Silber und Bronze zuhauf

Für Bürgermeister Jochen Paus ist es selbstverständlich, den Schülern der Borndalschule zu ihren sportlichen Leistungen zu gratulieren. Er dankte auch dem Kollegium der Schule, die es schafften, ihre Schüler zum Mitmachen zu motivieren und Gabriel Sternberg und Ilka Frieling vom TuS Altenberge, die seit Jahren die Aktion tatkräftig unterstützen. Foto: Detlef Held
Altenberge –

Auch in diesem Jahr haben die Schüler der Borndal-Grundschule das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. So viele wie noch nie.

Ob groß oder klein. Jeder der im letztem Jahr Lust hatte, bei dem TuS Altenberge 09 ein Sportabzeichen zu machen, konnte im Sommer immer donnerstags zum Training kommen. Insgesamt nahmen so 347 Altenberger teil. „Das waren viel mehr als im Jahr zuvor“, freut sich Gabriele Sternberg, die beim TuS zusammen mit Ilka Frieling die Sportabzeichenabnahme organisiert.

Dieses kostenlose Angebot wurden auch wieder von den Schülern der Borndalgrundschule in Anspruch genommen. „Und das schon im zehnten Jahr“, erläutere die Lehrerin und Sportfachvorsitzende der Schule Julia Willemsen.

Darüber hinaus ist das Sportunterricht der Grundschule im Sommer auf das Ablegen des Deutschen Sportabzeichens ausgerichtet. Dazu finden ergänzend zwei Tage des „Deutschen Sportabzeichens“ statt.

Nicht nur während der Sportstunden oder auf dem TuS-Sportplatz, sogar in den Klassenräumen wurde fleißig bis zuletzt geübt, zum Beispiel Seilchenspringen und Standweitsprung vor der Tafel.

Erfolgreich, wie die Ergebnisse bei der Übergabe der Urkunden am Mittwochmorgen im Beisein von Bürgermeister Jochen Paus, der es sich nie nehmen lässt, den Kindern zu gratulieren.

In diesem Jahr gab es an der Schule einen Teilnehmerrekord. 172 Schüler nahmen teil, darunter auch die leicht gehandicapten Schüler, die genau wie alle anderen mit Eifer dabei waren. 125 davon schafften die Abzeichen in Bronze, Silber und Gold. „Das sind ungefähr 75 Prozent der Teilnehmer, ein überragendes Ergebnis“, bestätigt Gabriele Sternberg. 2016 lag die Quote bei 50 Prozent.

Insgesamt wurden 53 Bronze, 46 Silber und 26 Goldurkunden ausgehändigt. Im übrigen erhielten alle Teilnehmer eine Mitmachurkunde. Zudem gab es für jede Schulklasse als kleine Belohnung ein Fußball.

Durch die Kinder animiert, beteiligten sich auch einige Eltern an der Sportabzeichenaktion. Insgesamt 19 Familien konnten das so genannte Familiensportabzeichen erringen, darunter neun Familien, deren Kinder die Borndalschule besuchen. „Da ist noch Luft nach oben“, sagt Gabriele Sternberg. „Aber es werden erfreulicherweise jedes Jahr mehr.“

„Luft nach oben gibt es auch bei den Lehrern“, sagt Julia Willemsen und lächelt. „Die waren vor allem mit der Organisation des Sportunterrichts und der Abnahme beschäftigt. Da finden wir bestimmt noch neue Wege.“

 

Freitag, 02.02.2018

Plattdeutscher Lesewettbewerb:

Plattdeutsch ist nicht so einfach

An der Borndalschule stellten sich zwölf Schüler der Jury vor. Auch sie überzeugten mit ihrer Lesekomptenz in plattdeutscher Sprache.18 Schüler der Johannesschule beteiligten sich am plattdeutschen Lesewettbewerb und überraschten mit ihren guten Lesefähigkeiten. Foto: nn Altenberge –

Lina Hölker von der Johannesschule und Sophia Teixeira von der Borndalschule sind die Sieger auf Schulebene beim 20. Plattdeutschen Lesewettbewerb. Sie vertreten ihre Schule beim Kreiswettbewerb am 2. März in Steinfurt.

Lina Hölker von der Johannesschule und Sophia Teixeira von der Borndalschule sind die Sieger auf Schulebene beim 20. Plattdeutschen Lesewettbewerb, der vom Kreisheimatbund und den Sparkassen des Kreises Steinfurt ausgerichtet wird. Sie vertreten ihre Schule beim Kreiswettbewerb am 2. März (Freitag) in Steinfurt.

Im vergangenen November begannen zwölf Schüler der Borndalschule und 18 der Johannesschule mit ihren Übungsstunden unter Leitung von Felizitas Plettendorf, Paul Hagelschur und Werner Witte vom Heimatverein Altenberge. Am letzten Mittwoch im Februar stelten sie sich die Johannesschüler der Jury und dem Publikum in der Aula der Schule vor, um ihre sprachlichen Fertigkeiten zu präsentieren.

Die Aufgabe der Jury übernahmen Franz-Josef Woestmann, Friedhelm Greiwe, Marianne Baackmann, Renate Herding-Tetzner, Franz-Joseph Greiwe und Christa Beuing. Die Kinder lasen das Stück „Högger up“ vor. Die Ergebnisse: Erster Platz Lina Hölker. Zweite wurde Ida Huesmann und auf Rang drei kam Justus Specking. Die weiteren Teilnehmer waren Marie Aziz Shaker, Clara Geuker, Simon Spranke, Vivien Mensing, Jördis Lohmann, Jette Huslage, Wilma Gerdes, Lina Prümer, Liliana Elli Wißgott, Charlotte Steinert, Nourhan Issa, Narmeen Mohammed, Rohat Hussein, Kira Trostheide und Dina Krüger.

Einen Tag später hatten die Kinder der Borndalschule ihren Auftritt in der Aula ihrer Schule und präsentierten dem Publikum und der Jury ihre Fähigkeiten in der für sie anfangs fremden Sprache. Vorgelesen wurde die Geschichte „Leißings Oma“. Jury und Gäste waren überrascht von den sehr guten Vorträgen der jungen Plattdeutschfreunde“, heißt es in einer Pressemitteilung des Heimatvereins.

Der Wettbewerb brachte für die Borndalschule folgendes Ergebnis: Es gewann Sophia Teixeira, die somit am Kreiswettbewerb teilnimmt. Auf Platz zwei kam Johannes Laumann, dritter wurde Len Landsknecht. Außerdem nahmen teil: Eva Lutte, Tessa Plischewsky, Maira Malin Zivic, Nathalie Haberkamp, Nathalie, Antonia Trachanas, Daniel Albermann, Liyan Sür, Paul Werner und Qamar Kajya.

Der Heimatverein überreichte allen Kindern eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Darüber hinaus wurden Videoaufnahmen erstellt, die den Kindern später als Erinnerung an ihren Auftritt zur Verfügung gestellt werden. Die Übungsleiter betreuen die Sieger der Wettbewerbe bis zum Kreisentscheid im März im Kreishaus in Steinfurt.

 

Dienstag, 13.02.2018

In der Borndal-Grundschule hatten sich die Mädchen und Jungen wieder toll kostümiert. Tanzmariechen Lilly Everhard zeigte ihr Können. Foto: mas

Karneval in den Grundschulen

Auf den Nachwuchs ist Verlass

Altenberge –

Um den närrischen Nachwuchs muss sich Prinz Johannes keine Sorgen machen. Davon konnte er sich am Freitagmorgen überzeugen. Traditionell besuchen der Regent und seine Gefolgschaft der KG St. Johannes die beiden Grundschulen. Und die Kinder zeigten ihr karnevalistisches Talent.

Von Martin Schildwächter

„Wir haben uns mindestens vier Wochen auf diesen Tag gefreut“, begrüßte am Freitagmorgen Dörthe Plettendorf, Leiterin der Borndal-Grundschule, Prinz Johannes und seine Gefolgschaft der KG St. Johannes. Es ist gute Tradition, dass am Freitag vor Rosenmontag die Prinzengarde einen Abstecher in die beiden Grundschulen macht. Und um den närrischen Nachwuchs muss sich Prinz Johannes keine Sorgen machen. Ob tänzerische Einlagen oder auch kurze Wortbeiträge – die Mädchen und Jungen befinden sich in bestechender Form.

Ein Beispiel: die Tanzmariechen. In der Johannes-Grundschule wirbelte Felicia Swienty über die Bühne, in der Borndalschule war es Lilly Everhard. Schüler, Lehrer und KG St. Johannes kamen aus dem Staunen nicht heraus – eine Drehung nach der nächsten und zur Krönung ein Spagat.

„Wir haben viele Talente“, kündigte Barbara Rosmus, Lehrerin der Johannes-Grundschule, das morgendliche Programm an. Dazu gehörten beispielsweise die Mädchen der Klasse 3 b, die als „Piraten“ die Aula stürmten. „Streckt die Arme in die Luft, stampft die Füße auf den Boden – olé“, sangen und tanzten die Drittklässler. Mitgebracht hatte die KG St. Johannes auch ihre Tanzgarden, darunter die „Berghüpfer“, die sangen „Es gibt so viel Schöneres als Streit“… und schon schallte es „dance, dance, dance“ aus den Musikboxen.

Es wurde nicht nur gut getanzt, sondern es ging auch in die Bütt: Wie viel muss ein Elefant für eine Massage bezahlen?“, fragte ein Schüler der Borndalschule. Die Antwort: 20 Euro für die Massage und 100 Euro für die Liege. . .

Andreas Leuker, Präsident der KG St. Johannes, freute sich über die Darbietungen und lobte die Mädchen und Jungen: „Das habt Ihr toll gemacht. Hier geht es ja richtig zur Sache.“ Anschließend startete die Polonaise durch die Borndal-Grundschule – und der Höhepunkt für die Altenberger Kinder in der fünften Jahreszeit ging zu Ende.

Freitag, 16.03.2018

Hospizkreis führte Viertklässler an das Thema Sterben und Tod heran

Das Leben ist endlich

Altenberge –

Altenberge Hospiz macht Schule

 

Die Themen Tod und Leid sind in der Borndal-Grundschule schon seit vielen Jahren für die vierten Klassen fester Bestandteil im Unterricht.

Von Rainer Nix

Donnerstag, 15.03.2018, 16:03 Uhr

Kinder und Eltern nahmen am Abschlussfest der Woche teil. Die Mädchen und Jungen wurden unter anderem aufgefordert, Gefühle in farbige Bilder umzusetzen. Foto: Nix

Die Konfrontation mit Vergänglichkeit macht auch vor Kindern nicht halt. Allerdings werden Tod und Leid in der Gesellschaft zumindest teilweise noch immer tabuisiert. Der Hospizkreis Altenberge geht damit ganz anders um. Seit 2013 besuchen von der Bundes-Hospiz-Akademie qualifizierte Mitglieder die Borndal-Grundschule, um einmal jährlich Schüler der vierten Klassen an die Thematik heranzuführen. Am Freitag endete die Themenwoche „Hospiz macht Schule“ mit einem Abschlussfest, an dem auch den Eltern Inhalte und Arbeitsergebnisse vorgestellt wurden.

Das Projekt gibt es bereits seit 2006, es beinhaltet die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Hospiz. Die Themenfelder umfassen „Werden und Vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Traurigkeit“, sowie „Trost und Trösten“. „Natürlich gehen wir dabei behutsam vor“, sagte die Hospizkreis-Vorsitzende Margret Hölscher . „Die Kinder lernen, dass beim Trauern auch Tränen fließen dürfen, dass sie ihre Gefühle nicht verstecken müssen“, hob sie hervor. Abschied nehmen gehört zum Leben dazu und irgendwann ist es ein Abschied für immer. „Auch die Lehrer unterstützen das Projekt engagiert“, betonte die Hospizkreis-Vorsitzende.

Zu den Programmpunkten gehörte auch der Besuch bei einer Bestatterin und beim Friedhofsgärtner. Die Mädchen und Jungen stellten viele Fragen: „Was kostet eigentlich eine Beerdigung?“, „Was ist die schlimmste aller Krankheiten“, „Wie lange dauert eine Einäscherung?“ Die Erörterung solcher Details zeigte, wie unverkrampft mit den Fragen umgegangen wurde. In der Schule setzten sich die Viertklässler durch das Gestalten von Gefühls-Bildern, dem Schreiben von Trostbriefen oder auch dem Pflanzen von Sonnenblumen mit der vielfältige Thematik auseinander.

Lars, neun Jahre alt, erinnerte sich während der Abschlussveranstaltung: „Wir haben Bilder gemalt und Sonnenblumen eingepflanzt. Ich glaube, es sollte uns zeigen, dass alles mal klein anfängt“, stellte er fest.

„Trauer entwurzelt“, erläuterte Hölscher. „Sonnenblumen pflanzen und hegen soll symbolisch zeigen; dass Pflege jedem Lebewesen gut tut“. Das gilt eben auch für Menschen“. Diese Aktion hat Lars am nachhaltigsten beeindruckt. Ebenso das Malen einer riesigen Sonnenblume, auf deren Blätter geschrieben wurde, was man tun könnte, wenn es jemandem aus der Klasse nicht gut gehe. Das umfasste auch ganz pragmatische Ratschläge wie den, ein Kühlkissen zu holen, wenn sich ein Mitschüler weh getan hat.

„Ich finde es wichtig, die Kinder mit solchen Themen vertraut zu machen“, sagte Stefan Branse, dessen Sohn die vierte Klasse der Borndalschule besucht. „Viele haben im Alter von neun Jahren noch keine Berührungspunkte mit dem Tod, was sich jedoch schnell ändern kann, wenn beispielsweise die Großeltern sterben“.

Viele Omas und Opas werden darüber hinaus viel älter als in früheren Zeiten. Da kommt es vor, dass sie ihr Leben im Hospiz beschließen. „Es ist gut, wenn man Kindern vermittelt, dass das Leben endlich ist und man keine Angst vor dem Tod haben muss“, meint Stefan Branse.

 

Freitag, 04.05.2018

 

Schulfest der Borndal-Grundschule

Spiel und Spaß für guten Zweck

Altenberge –

Zum Auftakt des Schulfest sangen die Schüler und Lehrer gemeinsam ein Lied.

Altenberge Schulfest Borndal-Grundschule

Von Rainer Nix

Mit einem Willkommenslied zum Thema „Miteinander“ begrüßten die Mädchen und Jungen sowie Lehrer der Borndal-Grundschule die zahlreichen Gäste. Foto: nix

 

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Mit einem fröhlichen Lied, in dem sie das „Miteinander“ aller Menschen beschworen, starteten die Kinder der Borndalschule in ihr Schulfest. Dabei hörte ihnen zahlreiches Publikum zu, das am Schluss der Darbietung reichlich verdienten Applaus spendete. „Miteinander“, so bekräftigte noch einmal die Schulleiterin Dörthe Plettendorf, „ist das Zauberwort.“

Mit dem Lied „Miteinander“ startet das Schulfest der Borndalschule

Pate für dieses Motto standen die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke. Die Klassen der Grundschule erarbeiteten sich im Vorfeld mit einem Aktionstag Kenntnisse über das Wirken Albert Schweitzers und sein Lebensmotto „Ehrfurcht vor dem Leben“.

Mit einem „Laufzettel“ ausgestattet machten sich die Mädchen und Jungen auf den Weg zu einzelnen Stationen, zu denen Dosenwerfen, Torwandschießen, „Das laufende A“ und vieles mehr gehörte. Auch die gute alte „Rollenrutsche“ war mit dabei, ebenso eine „Schminkstation“ der besonderen Art. „Unsere Schminke ist selbst gemacht“ stand dort zu lesen. Umwelt- und hautfreundliche Zutaten waren Baby-Gesichtscreme, Lebensmittelfarbe, Kohletabletten und Speisestärke.

Altenberge Schulfest Borndal-Grundschule

Zwei besondere Attraktionen: die Auftritte der Tanz- und der Zirkus-AG, die große Beachtung fanden. Insgesamt stand das gesamte Fest nicht nur im Zeichen des „Miteinanders“, sondern auch der Kreativität.

„Wir haben in der Vorbereitungsphase auch ein Video aus der Reihe ‚Willi wills wissen‘ geschaut“, so die Schulleiterin. In der auf Sachthemen und alltägliche Begebenheiten ausgerichteten Kindersendung geht’s manchmal auch um Menschen wie Albert Schweitzer. So erfuhren die Kinder, dass der „Urwalddoktor“ vor 100 Jahren ganz Unglaubliches vollbrachte. Er baute im afrikanischen Dschungel gemeinsam mit seinen Patienten ein Krankenhaus.

Auf dem Schulfest gab es Verkaufsstände, die vielfältige Köstlichkeiten anboten. Die Verkäufe und Spenden kommen allesamt den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern zugute. So gab es letztlich Spiel und Spaß auch für den guten Zweck.

 

Samstag, 19.05.2018

Borndalschüler nehmen am „Känguru“-Wettbewerb teil

Schüler halten zur Belohnung ein „Pentomino“

Altenberge Mathe-Wettbewerb Borndalschule

Altenberge –

Die Borndalschule beteiligte sich mit 38 Dritt- und Viertklässlern am Mathe-Wettbewerb „Känguru“. Schulleiterin Dörthe Plettendorf überreichte dafür Preise.

Dienstag, 22.05.2018, 15:05 Uhr

Mehr als 900 000 Kinder und Jugendliche haben am 24. Mathematikwettbewerb „Känguru“ teilgenommen, der von der Humboldt-Universität Berlin ausgeschrieben wird. An 11 250 Schulen wurden mathematische Knobeleien gelöst. Die Borndalschule hat sich ebenfalls beteiligt. 38 Dritt- und Viertklässler haben freiwillig mitgemacht.

Am Freitag gab es für die Teilnehmer Urkunden und eine Broschüre „Mathe mit dem Känguru 2018“, die neben Aufgaben und Lösungen der eigenen und zweier weiterer Klassen außerdem noch weitere Knobeleien enthält. Worüber sich alle Schüler besonders freuten war ein „Pentomino – das Zwölferpuzzle“, das Schulleiterin Dörthe Plettendorf ihnen überreichte.

Für denjenigen, der die meisten Aufgaben hintereinander gelöst hatte, gab es den „Känguru“-Sonderpreis: Greta Göttke erhielt ein grünes T-Shirt mit dem Logo des Universitäts-Wettbewerbs. Die ersten drei Plätze bei den Drittklässlern belegten Alina Völker, Meeri Malou Brüning und Luisa Korn. Bei den vierten Klassen siegten Johannes Laumann, Fiona Everhardt und Yannik Borries.

 

Dienstag, 19.06.2018

Dienstag, 26.06.2018

Samstag, 30.06.2018

Dienstag, 03.07.2018

Alle Kinder und Lehrerinnen gratulieren unserem Schüler. Wir sind sehr stolz auf dich und auf alle, die sich freiwillig angestrengt haben.

Freitag, 06.07.2018

Mittwoch, 19.09.2018

Dienstag, 16.10.2018

Samstag, 20.10.2018

 

Mittwoch, 31.10.2018

 

 

Donnerstag, 15.11.2018

Spunk-Theater weckte in der Borndalschule Abenteuerlust

Spaßige Flucht aus dem Alltag

Die resolute Ratte „Sir Rattle Battle“ war eine der Stars: 165 Mädchen und Jungen der Borndal-Grundschule waren begeistert von der Theateraufführung „Mrs. Peacock Ahoi“. Aufgeführt wurde es vom mobilen Theater „Spunk“.

Altenberge –

Altenberge Theater Borndalschule

 

Von Rainer Nix

Mr. und Mrs. Peacock führen ein beschauliches Leben. Auf ihrer Farm geht alles seinen Gang. Die Schafe blöken, die Kühe muhen und die Schweine grunzen, doch ansonsten ereignet sich nicht viel. Das ändert sich schlagartig, als die resolute Ratte „Sir Rattle Battle“ auftaucht.

Rosige Ratte kommt gut an

 

Altenberge Theater Borndalschule

165 Schüler erlebten in der Borndal-Grundschule am Mittwoch das quirlige Theaterstück „Mrs. Peacock Ahoi“, aufgeführt vom mobilen Theater „Spunk“. Das Besondere ist, dass es in deutscher und englischer Sprache aufgeführt wird. „Es ist gar nicht schlimm, wenn ihr Englisch noch nicht beherrscht“, beruhigte Schulleiterin Dörthe Plettendorf die Mädchen und Jungen. Das lustige Schauspieler-Duo Anne­katrin Stauß und Benjamin Harlan ließ den Text zusätzlich auf Deutsch einfließen, damit jeder die Handlung nachvollziehen konnte. Pädagogisch betrachtet eine gute Strategie, Fremdsprachen zu vermitteln.

Mrs. Peacock möchte ein Abenteuer erleben, weil ihr die ständige Idylle so langsam auf die Nerven fällt. Sie ahnt nicht, wie schnell ihr Wunsch in Erfüllung gehen sollte. Als der wiggelige Sir Rattle Battle auf der Bildfläche erscheint, wendet sich das Blatt. Er schwadroniert von Gold, dass – wie könnte es auch anders sein – auf einer fernen Insel vergraben auf seinen neuen Besitzer wartet. Als die Peacocks auch noch das Schwein Rosie mit ins Spiel bringen, das Gold riechen kann, ist das Rattentier außer sich. Zunächst allerdings, weil Rosies Aroma seine feine Nase dermaßen beleidigt, dass er in Ohnmacht fällt. Das eintönige Leben Mrs. Peacocks ist nun definitiv beendet. Die große alte Badewanne wird zum Expeditionsschiff umfunktioniert und eine abenteuerliche Reise beginnt. Die gelangweilte Farmerin erlebt turbulente Action, von der sie bislang nur träumen konnte.

Die Story faszinierte die Kinder der Borndal-Grundschule von Anfang an. Der Mix aus Fernweh und Abenteuerlust belustigte mit jeder Szene enorm. Ganz besonderen Spaß hatten alle an den skurrilen zwei- und vierbeinigen Gestalten, die gestern Morgen das Stück bevölkerten.

Samstag, 17.11.2018

Vorlesetag an den Grundschulen

16 spannende Geschichten

Auch die Borndalschule nahm am bundesweiten Vorlesetag teil. Die Schüler konnten aus 16 verschiedenen Büchern wählen.

Von Martin Schildwächter

Altenberge Vorlesetag mit Dörthe Plettendorf

Dörthe Plettendorf, Leiterin der Borndalschule, las am Freitag aus dem Buch „Der Sterntaler“ der Gebrüder Grimm vor. Foto: mas

Leseförderung wird in der Borndal-Grundschule groß geschrieben: Seit einigen Jahren gibt es dort beispielsweise das Lese-Mentoren-Projekt. Dabei betreuen zehn Ehrenamtliche einmal in der Woche ein Grundschulkind, um die Lesekompetenz zu stärken. Und der gestrige bundesweite Vorlesetag ist ein weiterer kleiner Baustein, um allen Mädchen und Jungen die Lust am Lesen schmackhaft zu machen.

Schulleiterin Dörthe Plettendorf gehörte ebenso wie weitere 15 Lehrer, Referendare und Mütter sowie Buchhändlerin Beate Janning zu denjenigen, die den Kindern am Freitag etwa 30 Minuten aus einem Buch vorlasen.

Dörthe Plettendorf hatte sich für einen Klassiker entschieden: „Der Sterntaler“ der Brüder Grimm. Die Schüler hatten im Vorfeld die Möglichkeit, sich aus 16 verschiedenen Büchern ihren Favoriten auszuwählen. Sie wussten allerdings nicht, wer vorliest. „So verfahren wir schon lange“, sagte Plettendorf. Für die Schüler ist es immer wieder eine große Überraschung, wer „ihr“ Buch vorliest.

Neben dem „Sterntaler“ standen unter anderem die Bücher „Wie Findus zu Pettersson kam“ (Sven Nordqvist) und „Lügengeschichten aus dem Wilden Westen“ (Janosch) zur Auswahl. Zudem war mit „Der kleine Cowboy und der große Wurf“ auch ein Buch aus der Heimat vertreten: Die Autorin Ulrike Fischer aus Altenberge hat bereits mehrere Kinderbücher verfasst.