Betreuung

Verlässliche Schule von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Die Borndalschule hat mit dem Schulträger (Gemeinde Altenberge) und dem Träger zur Förderung der offenen Ganztagsschulen Altenberge e.V. im Schuljahr 2007/2008 die offene Ganztagsschule eingerichtet. Sie schafft somit für die Kinder einen „verlässlichen Ort“ nach dem Unterricht, einen geregelten Tagesablauf, welcher die Betreuung bei den Hausaufgaben, die gezielte pädagogische Förderung, die gemeinsame Freizeit mit einem gemeinsamen Mittagessen sowie ein Angebot an Freizeitbeschäftigungen und ein Neigungsprogramm um.

Konzept und pädagogische Leitvorstellungen

Die Ziele und Schwerpunkte der offenen Ganztagsschule (OGS), ihre pädagogischen Leitvorstellungen und praktischen Konzepte sind eingebunden in das Selbstverständnis und das Schulprogramm der Borndalschule Altenberge.
Die Leiterin der OGS nimmt regelmäßig an den Lehrerkonferenzen teil und bringt eigene Vorschläge zur Tagesordnung mit ein.
Die Arbeit im offenen Ganztag baut auf den im Schulprogramm festgelegten Wertevorstellungen auf und setzt diese um. Sie knüpft an bestehende soziale Vereinbarungen und Rituale des Schullebens an, sie greift auf Kenntnisse und Methoden zurück, welche die Kinder im regulären Unterricht gelernt haben und führt dessen Arbeitstechniken und soziale Verhaltensweisen weiter.

Die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der OGS

Die Umsetzung des pädagogischen Programms der offenen Ganztagsschule erfordert pädagogisch qualifiziertes Personal. In der offenen Ganztagsschule sind z.Zt. sieben weibliche Kräfte tätig:
• zwei staatl. gepr. Erzieherinnen
• fünf weitere pädagogisch erfahrene Kräfte
• acht Lehrerstunden pro Woche in der Hausaufgabenbetreuung

Die feste und überschaubare Anzahl von Betreuungskräften bildet die Gewähr dafür, dass die Kinder verlässliche Ansprechpartner und feste Bezugspersonen haben. Das Betreuungsteam trifft sich einmal im Monat zu einer gemeinsamen Sitzung. Dabei werden allgemeine Erfahrungen ausgetauscht, Fragen des Umgangs mit individuellen Problemsituationen erörtert und das konkrete Arbeitsprogramm im Detail geplant und abgesprochen.
Einmal wöchentlich tauschen sich die Leiterin der OGS und die Schulleiterin während einer Kooperationsstunde aus.
Die „OGS-Räume“ sind das Zentrum, der räumliche und organisatorische Mittelpunkt. Hier finden sich alle Kinder ein, hier treffen sich Freunde und Freundinnen, hier verabredet man sich zum Spielen, hier stehen die Betreuungskräfte als Ansprechpartnerinnen und Beraterinnen, als Helferinnen und Zuhörerinnen zur Verfügung. Die Ausgestaltung der Räume, an der die Kinder mitbeteiligt sind, ist einladend und anregend.
Die angrenzende Empore wird je nach Bedarf unterschiedlich und von den Kindern für variables Spielen genutzt. Auch die Pausenhalle mit der Bücherei, die Küche und der Werkraum stehen der OGS zur Verfügung. Die Hausaufgaben (unter Beaufsichtigung und individueller Förderung und Betreuung) erledigen die Kinder in mehreren Klassenräumen in ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe.
An dem Angebot der offenen Ganztagsschule nehmen im Schuljahr 2015/16
60 Kinder teil.
Zusammen mit der gezielten und individuellen pädagogischen Förderung ist die Hausaufgabenbetreuung der Kinder von 14.00 bis 15.00 Uhr der unterrichtsergänzende Teil des pädagogischen Programms der offenen Ganztagsschule und damit ein Schwerpunkt ihrer inhaltlichen Ausgestaltung.
Ein weiterer Bereich aus dem pädagogischen Programm ist die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit.  Neben dem freien  oder angeleiteten Spielen (nach dem Unterricht, nach dem Mittagessen, nach den Hausaufgaben) können die Kinder am OGS – Neigungsprogramm oder an den AG – Angeboten (s. 3. AG – Angebote am Nachmittag) der Schule teilnehmen.
Das soziale Lernen während der gemeinsamen Freizeit ist in der OGS ein besonderes pädagogisches Anliegen, daher wird auf die Einhaltung von Vereinbarungen und Spielregeln besonderen Wert gelegt.
Das gemeinsame Mittagessen nehmen die Kinder in der schuleigenen Mensa ein.
Die Betreuerinnen begleiten die Kinder und sorgen für einen geregelten Ablauf.

Bis-Mittag-Betreuung (BMB): 11.30 bis 13.30 Uhr

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 gibt es an der Borndalschule die
„Bis-Mittag-Betreuung“. 30 Kinder aus allen Jahrgangsstufen werden derzeit nach dem Unterricht im ehemaligen „Treffpunkt“ ab 11.25 Uhr bis spätestens um 13.30 Uhr von pädagogisch erfahrenen Kräften betreut.
Nach dem Ankommen in der BMB können die Kinder verschiedene vorstrukturierte oder freie Spielangebote wahrnehmen oder ihren mitgebrachten Snack essen. An   einem bestimmten Tag der Woche können die Kinder an einem besonderen Angebot teilnehmen. Der Schulhof wird als Bewegungsangebot von den Kindern intensiv genutzt. Die Hausaufgaben können in der BMB erledigt werden, wobei die Kontrolle bei den Eltern liegt.