Offener Ganztag- OGS

Offener Ganztag der Borndaschule

Der offene Ganztag

eine Chance für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung für die Schulen

Tel.: 02505 / 991748

Zum Schuljahr 2007/08 ist an der Borndalschule der offene Ganztag eingeführt worden.

Träger des offenen Ganztages ist der Verein zur Förderung der offenen Ganztagsschule in der Gemeinde Altenberge e. V.

Kaufmännische Mitarbeiterin ist Tanja Heimann.

Die OGS Koordinatorinnen der Borndalschule sind Gerburg Everhard und Maria Brömmler.

Im Ganztag sind z. Zt. 72 Kinder angemeldet. Sie werden von 11.30-16.00 Uhr betreut.    Die verbindliche Betreuungszeit ist per Erlass geregelt und geht bis 15.00 Uhr.

Die Kinder werden für ein Jahr verbindlich angemeldet.

Das Mittagessen wird angeliefert und kann für Empfänger von Sozialhilfe bezuschusst werden.

 Weitere Informationen finden Sie im Schulprogramm.

Unser OGS  – Team

OGS  Allgemeine Informationen

Presse:

Montag, 17.06.2019

100 Liter Wasser am Tag

Auch das gehörte dazu: Wer mochte, durfte auch einmal Kälbchen streicheln. Dritt- und Viertklässler der OGS der Borndalschule besuchten auf Einladung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins den Milchviehbetrieb Hünker.

(Von Martin Schildwächter)

(Dritt- und Viertklässler des offenen Ganztags der Borndalschule besuchten den Milchviehbetrieb von André Hünker (hinten 2.v.r.). Für viele Kinder war es der erste Besuch auf einem Bauernhof. Foto: mas)

Das Image in der Landwirtschaft hat in den vergangenen Jahren einige Kratzer abbekommen. Von der Massentierhaltung bis zu der mancherorts zu hohen Nitratbelastung von Äckern reicht die Kritik. Die Bauern müssen sich mitunter ein dickes Fell zulegen. Doch wie sieht es in einem Landwirtschaftsbetrieb im Jahr 2019 tatsächlich aus? „Das Bild, das in der Öffentlichkeit gezeigt wird, entspricht nicht immer der Realität“, sagt Thomas Wichmann , selbst Vollerwerbslandwirt und Vorstandsmitglied des Landwirtschaftlichen Ortsvereins (LOV). Deshalb geht man in die Offensive. Und so nahmen am Donnerstagnachmittag Dritt- und Viertklässler des Offenen Ganztags (OGS) der Borndalschule den Hof Hünker in der Bauerschaft Westenfeld einmal genauer unter die Lupe. Wichmann: „Wir wollen das Image ein wenig korrigieren.“ Denn die Welt in der Landwirtschaft entspreche beispielsweise „nicht den Darstellungen in Kinderbüchern“.

600 Kilogramm

Die Mädchen und Jungen staunten, als sie einige Zahlen hörten. 100 Liter Wasser trinkt beispielsweise eine Kuh am Tag, die rund 600 Kilogramm auf die Waage bringt. „Und deshalb trinken sie auch so viel“, sagt Wichmann.

Bei ihrer Tour in Westenfeld liefen die Kinder verschiedene Stationen an: Es wurden Getreidesorten erläutert, die Kälbchenaufzucht erklärt, die Bullenmast ins Visier genommen und ein Blick auf den Melkroboter geworfen. „Diesen haben wir vor zehn Jahren angeschafft“, erzählt André Hünker, der zusammen mit seinem Vater Willi den Hof leitet. 90 Kühe gehen so selbstständig zum Melkstand und liefern täglich durchschnittlich 30 Liter Milch ab.

„Der komplette Nachwuchs bleibt auf unserem Hof“, erklärt der 29-jährige Hünker, der Agrarwissenschaften an der FH in Osnabrück studiert hat. „Wir kaufen keine Kälber zu.“ Auch das gesamte Futter baut der Landwirt auf dem 80 Hektar großen Hof an. „Wir wirtschaften sehr nachhaltig“, betont der junge Landwirt. Deshalb war es ihm, seiner Freundin Kai-Maleen Schwarz und weiteren Mitstreitern des LOV wichtig, den „Kreislauf“ auf seinem Hof den Kindern näherzubringen.

Melkroboter

„Viele Kinder haben noch nie einen Kuhstall gesehen“, berichtet Maria Brömmler, die zusammen mit Gerburg Everhard von der OGS der Borndalschule die Aktion begleitete. Die Dritt- und Viertklässler kamen nicht unvorbereitet zum Milchviehbetrieb. Sowohl in Theorie und Praxis wurde sich der Thematik Landwirtschaft genähert. Brömmler: „Und zum Abschluss steht nun der Besuch des Bauernhofs auf dem Programm.“

OGS-Kinder

Und diesen genossen die Kinder sichtlich: Etwa zehn Tage nach der Geburt kommen die Kälbchen in den großen Stall. Und dort gibt es zunächst exakt acht Liter Milch pro Tag. Die Rationierung erfolgt automatisch. Dafür schaffte die Familie Hünker 2012 eine Kälbertränke an. Dort wird vollautomatisch die Milchmischung zubereitet – sodass die Tiere Tag und Nacht trinken können. Ein Transponder, der an einem Halsband befestigt ist und den jedes Kälbchen trägt, sorgt dafür, das es pro Tag exakt nur acht Liter gibt…

André Hünker liebt seinen „vielseitigen und anspruchsvollen Beruf“, wie er selbst sagt. Auch wenn es in Altenberge nur noch sechs Milchviehbetriebe gibt, ist der 29-Jährige optimistisch: „Wir haben eine Zukunft und eine Perspektive.“ Und es sei künftig immer wichtiger der Bevölkerung zu zeigen, wie Landwirte arbeiten. Deshalb sollten Höfe öfter ihre Türen öffnen und den persönlichen Kontakt mit Bürgern suchen.

Mittwoch, 25.10.2017

Mittwoch, 08.11.2017

Donnerstag, 07.02.2019

OGS-Tag im Heimathaus

Gelebte Nachbarschaft

Altenberge –

70 Grundschüler mit ihren Ganztagsbetreuerinnen besuchten nun die verschiedenen Gebäude rund um das Heimathaus.

Die junge Altenberger Autorin Natalie Peracha las den Kindern aus ihrem ersten Fantasyroman „Planeten der Nacht“ vor.

Donnerstag, 07.02.2019, 16:22 Uhr aktualisiert:

Die junge Altenberger Autorin Natalie Peracha las den Kindern aus ihrem ersten Fantasyroman „Planeten der Nacht“ vor. Foto: Veransta

Rund 70 Grundschüler mit ihren Ganztagsbetreuerinnen besuchten nun die verschiedenen Gebäude rund um das Heimathaus. Der Ganztag der Borndalschule nutzte die Gastfreundschaft des Heimatvereins sowie die kulturpädagogische Erfahrung von Kulturwerkstatt und Hexenbesen, um für die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag zu gestalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisatoren. Bei dem Angebot handelte es sich um eine Kooperation des Offenen Ganztags (OGS), des „Hexenbesens“ (der Kinderkulturreihe des Heimatvereins unter Leitung von Susanne Opp Scholzen) und der Kulturwerkstatt im Rahmen des Projektes „Blaue Elefanten – Global Player“.

Im Heimathaus fanden die Kinder drei Werkstationen der Kulturwerkstatt vor, an denen sie gemeinsam mit den Künstlern Carina Primus, Sven Leberer und Lielo Gummersbach 3D-Acrylbilder malen, Schalen und Blumen filzen oder Schaumstoffmasken zupfen konnten.

Im Speicher hatte der „Hexenbesen“ die junge Altenberger Autorin Natalie Peracha eingeladen, um Auszüge aus ihrem ersten Fantasyroman „Planeten der Nacht“ zu lesen. Dort war es „megaspannend“, wie die kleinen Zuhörer hinterher berichteten.

In Stenings Scheune hielt der Heimatverein seine riesige Spielesammlung für die Kinder bereit. Dort konnten sie nach Herzenslust Brett- und Würfelspiele ausprobieren, die sonst nur an den begehrten Spielesonntagen mit Lena Overbeck und Christian Tewes zur Verfügung stehen. Der nächste Spielenachmittag findet am 17. Februar (Sonntag) von 14 bis 18 Uhr statt.

Für die Mädchen und Jungen war es ein toller Ausflug in die Nachbarschaft, denn viele unter ihnen waren vorher noch nie im Heimathaus gewesen. Besondere Freude bereitete zudem das Wetter: in dicken Flocken fiel zeitweise der Schnee vom Himmel und lockte die Kinder nach draußen. „Auch die Bewegung kam nicht zu kurz“, stellten die OGS-Betreuerinnen zufrieden fest und waren sich anschließend einig, dass die Kooperation zwischen Schule, Heimatverein/ „Hexenbesen“ und Kulturwerkstatt wiederholenswert sei.