Von Schüler/innen für Schüler/innen

Zeitungspojekt der 4. Klassen (Juni 2016)

In der Zeit vom 6. Juni bis zum 1.Juli 2016 haben wir, die Klasse 4a (Tigerenten) und 4b (Hundeklasse) teilgenommen am Schulprojekt der Westfälischen Nachrichten. Dazu bekamen wir jeden Tag und für jedes Kind kostenlos eine Zeitung geliefert! Zu einigen Kindern, die sich dafür angemeldet hatten, wurde die Zeitung sogar am Wochenende nach Hause geliefert.

Wir haben uns in diesem Zusammenhang einmal intensiver mit der Zeitung beschäftigt:

  • Wie ist so eine Zeitung aufgebaut?
  • Wie ist ein Bericht / Artikel aufgebaut?
  • Welche Themen gibt es in den WN?
  • Wie arbeiten die Journalisten und Redakteure?
  • Woher bekommen die ihre Themen?
  • Wer entscheidet, was in der Zeitung steht?
  • Wie führt man ein Interview?
  • , usw.!

Es gab Fragen über Fragen – und an einem besonderen Tag konnten wir diese Fragen direkt einer Redakteurin der WN stellen. Frau Doerthe Rayen, zuständig für die Yango-Seite (die spezielle Kinderseite), hat uns am Montag, 27. Juni 2016 in der Borndalschule besucht. Im Vorfeld haben wir uns überlegt, wie man überhaupt so ein Interview führt und welche Fragen wir gern stellen möchten, Diese haben wir auf einem Plakat festgehalten (damit wir nicht alles vergessen, wenn es soweit ist)!                           Und wir, die Tigerentenklasse, hatten die Idee, unser Interview mit Frau Rayen aufzuschreiben und hier auf die Internetseite der Borndalschule zu veröffentlichen.

Interviev mit Doerte Rayen,

Redakteurin der WN Münster, am 27. Juni 2016:

Frau Teek-Toebe, unsere Klassenlehrerin, stellt uns Frau Rayen vor. Diese bedankt sich, sagt noch ein paar Worte zu ihrer Person und fordert uns dann auf, alle Fragen zu stellen, die uns auf dem Herzen liegen.

Hanna: Wie groß ist der Verlag?

Rayen: Wir haben in Münster insgesamt 750 Mitarbeiter, davon sind 150 Redakteure.

Niklas B.: Wie viele Rollen Papier braucht man pro Tag, um die Zeitung zu drucken?

Rayen: Jede Nacht werden in der Druckerei 30 Rollen Papier verbraucht, auf einer Rolle sind 17 km Papier! Eine Rolle ist dabei so schwer wie ein Auto, so dass die Rollen nur mit einem Gabelstapler bewegt werden können.

Albenita: Wo bekommt ihr das Papier her?

Rayen: Das Papier wird jeden Tag nachgeliefert, so dass immer genug da ist. Unsere zuständigen Mitarbeiter suchen jeden Tag weltweit das günstigste Papier und bestellen es dann dort. Z.B. wird es aus Russland oder Skandinavien geliefert, aber auch aus          Deutschland.

Mia: Was für ein Papier ist das denn, das für die Zeitung genommen wird?

D.Rayen: Es besteht fast zu 100% aus Altpapier, also wiederverwertetem Papier. Ein ganz kleiner Teil ist aber auch frisches Papier, einfach damit es reißfester ist und die Zeitung beim Lesen nicht auseinanderfällt.

Henry:  Mussten Sie schon einmal z.B. um 4 Uhr nachts zur B54 fahren, weil dort ein Unfall passiert war?

D.Rayen: Ja, schon mehrfach. Wir werden z.T. von der Feuerwehr oder der Polizei angerufen, die haben unsere Handynummer und dann fahren wir dahin. Egal, wie spät es ist. Aber Gott sein Dank kommt das nicht andauernd vor!

Niklas H.: Macht es Spaß, andere Leute zu befragen?

D.Rayen: Ja, das macht es. Aber die Menschen sind auch sehr unterschiedlich. Manche antworten sehr ausführlich und einige sagen nur kurz „Ja“ oder „Nein“. Das ist dann manchmal schwierig, weil man das ja so nicht in die Zeitung schreiben kann. Da muss man sich die Fragen vorher ganz genau überlegen.

Nele: Müsst ihr die Personen, die ihr fotografieren wollt, vorher um Erlaubnis fragen?

D.Rayen: Wenn wir ein Einzelfoto von jemandem machen, ja. Bei Kindern müssen wir dann die Eltern fragen. Wenn wir aber ein Foto von einer ganzen Gruppe oder auch von einem Fest oder so etwas machen, dann müssen wir nicht fragen, weil es da ja nicht um die einzelne Person geht!

Lasse: Druckt ihr manchmal auch Fotos, die schon mal in der Zeitung waren?

D.Rayen: Ja, das kommt vor. Wenn wir z.B. den Berglauf in Altenberge ankündigen, gibt es davon ja nur die Fotos vom letzten Jahr,  denn der neue Lauf findet ja erst noch statt. Und dann nimmt man auch schon mal ein altes Foto.

Sammy: Haben Sie auch schon einen Prominenten interviewt?

D.Rayen: Ja, schon. Z.B. habe ich vor zwei Jahren mit dem Astronauten Alexander Gerst gesprochen, der danach für ein halbes Jahr in einer Raumstation im All gelebt hat. Das war ganz schön spannend.

Mia: Wer überlegt sich die Rätsel auf der Yango-Seite?

D.Rayen: Die kaufen wir ein bei einer speziellen Rätsel-Agentur. Daher kommen auch z.B. die Sudokus usw.

Morsal: Was ist denn, wenn die Druckmaschine kaputt ist?

D.Rayen: Gott sei Dank haben wir ja mehrere Maschinen, es sind ja nie alle gleichzeitig kaputt. Dann druckt man eben mehr mit den anderen Maschinen. Angehalten werden die Maschinen aber auch, wenn die Papierrolle aufgebraucht ist. Dann werden die Reste der alten Rolle mit dem Anfang der neuen verklebt und dann geht es weiter.

Hanna: Wie viele Artikel schreiben Sie am Tag?

D.Rayen: Im Durchschnitt ca. einen Artikel, für die Lokalredaktion aber auch mal zwei oder drei pro Tag.

Das waren längst noch nicht alle Fragen, aber die Zeit war leider vorbei!

Wir haben uns bei Frau Rayen für die interessante Stunde bedankt. Am Ende wurde ein Klassenfoto gemacht, das auch noch auf der Yango-Seite veröffentlicht werden soll.

 

 

 

Klasse 4b:

Zeitungsprojekt der Borndalschule

ALTENBERGE. Vom 6. Juni bis zum 1. Juli hatten die Klassen 4a und 4b, der Borndalschule ein Zeitungsprojekt. Dort haben die Schüler und Schülerinnen sich mehr als 4 Wochen mit der Zeitung der Westfälischen Nachrichten beschäftigt. Sie haben dort sehr viele neue und interessante Sachen entdeckt und heraus gefunden. Jedes Kind bekam jeden Tag eine Zeitung und dann durften die beiden Klassen (4a und 4b) ein bisschen darin lesen und schmökern. Anschließend haben sich die Lehrer mit den Kindern den Aufbau der Zeitung angesehen und danach gründlich untersucht. Die beiden Klassen haben als Nächstes ein paar Berichte für die neue Schulhomepage geschrieben. Nun wissen die zwei vierten Klassen der Altenberger Borndalschule viel mehr über die Zeitung und den Aufbau von ihr!

Dieser Bericht über das Zeitungsprojekt, wurde geschrieben von Fay Luise Diamond (der Klasse 4b)

 

Borndalschule kriegt 2 neue Tore

ALTENBERGE. Am 6 Juni 2016 wurden morgens an der Borndalschule in Altenberge die neuen Fußballtore eigeweiht. Frau Plettendorf (die Rektorin) warf den ersten Ball aufs Feld. Die Eltern vom Förderverein organisierten alles und RWE sponserte es. Alle Schüler freuten sich und waren schon ganz hibbelig. Die Tore wurden aufgestellt, weil die Schüler vom Schülerparlament es so wollten. Nun kann man in den Pausen viel besser Fußball spielen.

Von Edda Brüning 4b

 

Ausflug nach Münster

4.Klassen auf Entdeckungstour durch Münster

MÜNSTER. Am 1. Juni 2016 fuhren die vierten Klassen der Borndalschule nach Münster und lernten Münster besser kennen.

Am Mittwoch wurden wir mit einem Bus nach Münster gebracht. In Münster besuchten wir zuerst den Bischofssitz. Dann gingen wir zum Dom rüber. Dort schauten wir uns die heiligen Statuen und die große alte Uhr an. Danach machten wir einen Spaziergang zur Eisdiele und bekamen ein Eis. Als wir schließlich das Eis aufhatten, liefen wir zum Picasso Museum, um uns die Ausstellung von Arp bis Picasso anzuschauen. Die ganze Klasse bekam eine Führung. Dort hatten wir eine Führungsleiterin, die uns die verschiedenen Arten der Bildtechniken zeigte (z.B. Frottage und Druck). Später durften wir selber Frottage ausprobieren. Knapp danach beeilen wir uns, um zum Bus zu kommen. Nach der Busfahrt verstreuten wir uns in die OGS, Bismittag, zum Bus oder wurden abgeholt.

Der Ausflug war ein voller Erfolg, denn wir Viertklässler haben viel Neues entdeckt.

Dieser Bericht wurde von Anna und Emma geschrieben.

 

Beitrag zum Echt Kuh-l – Wettbewerb 2017

Das Projekt:

 

Die Kinder der Klasse 3a der Borndal-Grundschule in Altenberge haben einen Kuh-Hit geschrieben und auf CD aufgenommen, in dem sie für artgerechte Tierhaltung werben. Sie wollen aufzeigen, dass es nicht egal ist, wie Rinder gehalten werden und dass wir Menschen überlegen sollten, welches Fleisch wir verzehren und wo es herkommt.

Dazu hat die Klasse mit einem Biobauernhof aus Altenberge – Hansell kooperiert und sich über die Tier-, insbesondere die Rinderhaltung dort informiert. Die Hofinhaberin kam zu Besuch in die Schule und wurde 2 Schulstunden lang interviewt. Die Informationen fassten die Kinder anschließend in kleinen Berichten zusammen, die letztendlich einen großen Gesamtbericht ergaben.

Zudem stellten sie 2 Plakate her, die sehr anschaulich die Unterschiede zwischen Bio- und konventionell erzeugtem Fleisch abbildeten.

Dies führte bei den Kindern zu der Erkenntnis, dass es tatsächlich funktioniert:

  1. Tiere können glücklich leben, bis sie geschlachtet werden.
  2. Fleisch muss nicht von weit hertransportiert werden.

Die Vor- und Nachteile dieser beiden Hauptpunkte diskutierten die Kinder miteinander und waren sich einig, dass regional erzeugtes Fleisch sehr viel besser für Tier, Mensch und Umwelt ist.

Nun wollte die Klasse der gesamten Schule einen Denkanstoß geben, sich über regional produzierte Lebensmittel zu informieren und führte in der Aula den Kuh-Hit auf. Die Plakate wurden auf Stellwänden präsentiert und Interessiert standen die Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort. Zudem wurde der Kuh-Hit auf die Schulhomepage gestellt.

Somit ist rückblickend das Hauptziel des gesamten Projektes erreicht worden, nämlich: den Kindern von hier und heute nahe zu bringen, dass gesundes Essen und faire Tierhaltung in direkter Verbindung miteinander stehen und allen in und um Altenberge zum Greifen nah sind!! Und dies kann gern überregional weitererzählt werden!!!

Jeder hat das Recht auf Bio!

Auch das Tier!

Es ist direkt vor Ort!

Also: „Iss direkt von hier!“

Urheberrechte: Das Lied in Text und Melodie entstammt komplett der Feder der Klasse 3a                              Die beigefügten Fotos dürfen veröffentlicht werden.                                                                       Der Biohof ist einverstanden, dass er erwähnt wird.

 

Der Liedtext:

Kuh-Hit

Refrain:

Wir sind die Kuhl Kids                                                C

mit uns’rem Kuh-Hit,                                        

denn wir Kinder lieben Rinder.                         

Ob die Rot-Bunten,                                            F

ob schwarz oder weiß…

Gutes Fleisch hat seinen Preis.                           C

 

Darum fordern wir euch auf:                   G

sorgt für einen Lebenslauf

der artgerecht ist,                                               C

damit du weißt was du isst!

 

Und die Kuh…die hat ein Recht darauf.            G                C

 Schon ein Kälbchen hat das Recht bei der Mama zu sein.                            C

Denn auch wir Menschenkinder sind nicht gerne allein.

Im Familienverbund wird man fröhlich groß                                               F

und auch Kälbchen lieben es bei Mama auf dem Schoß.                    C

 

Alle wollen Milch, ob für Pudding oder Eis,                                      C

und auf Pizza da muss Käse, wie ja jeder von uns weiß.

Aber zahlen das will keiner, billig, billig ist ein Muss,                       F

Daher sagen wir Kinder: „Damit ist jetzt Schluss!“                                     G       C

 

Refrain

Nur 1,20 mal 1 Meter hat jeder Bulle Platz                                        C

und so stehen sie zu Massen, keiner macht mal einen Satz.

Auf grüner Wiese rennen, ja das wär für sie ein Traum.                      F

Darum sag ich euch Erwachsenen: Gebt den Rindern mehr Raum!     C

 

Ich esse gern mal Burger, doch ich halte es nicht aus,                         C

dass die Tiere leiden, für meinen Mittagsschmaus.

Nie lagen sie im Stroh, das kann ja wohl nicht sein!!                          F

Oder schläfst du gerne ohne Bettzeug ein?                                         G       C

 

Refrain

 Es wäre gar nicht schwer, mal auf Fleisch zu verzichten                     C

wenn man wüsste ,dass die Bauern dann ein faires Werk verrichten!

Komm, ich zahl dir von meinem Taschengeld was da noch fehlt,        F

damit die Rinder kriegen, was für ein gutes Leben zählt!                    C

 

Und bis sich da nichts ändert, singen wir Kids diesen Song.              G

Auf dass euch die Ohren brennen; All day long!!!!                                     G       C

 

Refrain

Kuh-Hit: Rap-Teams

Schon ein Kälbchen hat das Recht bei der Mama zu sein.

Denn auch wir Menschenkinder sind nicht gerne allein.

Im Familienverbund wird man fröhlich groß

und auch Kälbchen lieben es bei Mama auf dem Schoß.

 

Alle wollen Milch, ob für Pudding oder Eis,

und auf Pizza da muss Käse, wie ja jeder von uns weiß.

Aber zahlen, das will keiner, billig, billig ist ein Muss,

Daher sagen wir Kinder: „Damit ist jetzt Schluss!“

Refrain

Nur 1,20 mal 1 Meter hat jeder Bulle Platz

und so stehen sie zu Massen, keiner macht mal einen Satz.

Auf grüner Wiese rennen, ja das wär für sie ein Traum.

Darum sag ich euch Erwachsenen: Gebt den Rindern mehr Raum!

 

Ich esse gern mal Burger, doch ich halte es nicht aus

dass die Tiere leiden, für meinen Mittagsschmaus.

Nie lagen sie im Stroh, das kann ja wohl nicht sein!!

Oder schläfst du gerne ohne Bettzeug ein?

 

Refrain

Es wäre gar nicht schwer, mal auf Fleisch zu verzichten

wenn man wüsste ,dass die Bauern dann ein faires Werk verrichten!

Komm, ich zahl dir von meinem Taschengeld was da noch fehlt,

damit die Rinder kriegen, was für ein gutes Leben zählt!

 

Und bis sich da nichts ändert, singen wir Kids diesen Song

auf dass euch die Ohren brennen; All day long!!!!

Refrain