Unser Schulhund

Unser Schulhund:

Wir haben nun zwei Schulhunde: Klecks und Cara. Wir freuen uns darüber und haben schon schöne Stunden mit ihnen verbracht.

Klecks (Bumblebee Mountain Giggles Blue Girl)

Klecks ist meine sensible und liebevolle Sheltiehündin. Ihr Hauptaufgabenfeld ist die Arbeit mit Kindern in den Kindergärten oder Schulen. Durch ihre stets freundliche und liebevolle Art zieht sie fast jeden Menschen in ihren Bann. Sie liebt es gestreichelt zu werden und ist für fast jeden Unsinn zu haben.
Zum Ausgleich liebt Klecks es im rasanten Tempo über den Agility-Parcours zu flitzen.

Cara (Sweet’n’special Crazy in Love)

Meine kleine Sheltie Dame begleitet mich schon seit meinen Anfängen in der Tiergestützten Therapie. Sie ist ein richtiges Energiebündel und spürt immer genau was eine Person gerade von ihr braucht.
Ihre Einsatzgebiete sind hauptsächlich die Arbeit mit Kindern, auch gerne im Team mit den Pferden, oder auch bei sozial-emotionalen Schwierigkeiten.
In ihrer Freizeit begleitet Cara mich auf lange Ausritte oder spielt mit ihren Hundefreunden.

               Frau Lina Jordan gibt gerade Tipps.

 

Hallo, ich bin Lina Jordan.

Ich bin schon seit ich mich erinnern kann mit Hunden aufgewachsen. Zwar war in meiner Kindheit der Hund für mich nur zweitrangig und eben einfach ein Familienhund, aber im Verlauf der Jahre und durch verschiedene Praktika und Tätigkeiten im therapeutischen Bereich habe ich für mich erkannt, wie wertvoll und effektiv Tiere und auch der Hund für die menschliche Psyche und Gesundheit sind.

So begann ich meine Ausbildung zur Ergotherapeutin und Handtherapeutin in Münster und bekam direkt einen Job in einer Praxis, deren Inhaberin auch die SATTT (Steinfurter Akademie für Tiergestützte Therapie) leitete. Gemeinsam mit Cara begann also meine tiergestützte Arbeit mit dem Abschlusszertifikat der Ausbildung zum Therapiebegleithunde Team der SATTT 2011.

Da auch Pferde in meinem Leben eine ungemein große Rolle spielen und immer gespielt haben, erweiterte ich mein vierbeiniges Team und erhielt 2015 die Zertifizierung zum AGRT-Reittherapeuten nach 3jähriger Ausbildung.

Ich hatte mich inzwischen schon in der Tiergestützten Therapie Selbstständig gemacht und arbeite nun gemeinsam mit sieben Pferden und drei Therapiebegleithunde Teams in den verschiedenen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Wohn- und Altenheimen sowie Werkstätten.

Da mir die zertifizierte Aus- und Weiterbildung der tiergestützten Teams sehr am Herzen liegt, arbeite ich sowohl bei der SATTT als auch bei der AGRT (Arbeitsgemeinschaft Reiten und Therapie) als Dozentin für den ergotherapeutischen Teil der Tiergestützten Ausbildung.

 

Definition

Was ist Tiergestützte Therapie?

Die gezielte Nutzung der Wirkung von Tieren auf den Menschen im Rahmen eines dokumentierten und evaluierten Behandlungsprozesses durch einen Heilberufler bezeichnet man als Tiergestützte Therapie (Animal Assisted Therapy). Das gilt sowohl für körperliche wie auch für seelische Erkrankungen. Ziel solcher Therapieformen kann die Gesundung, Verbesserung oder Prävention der körperlichen oder seelischen Verfassung eines Menschen sein.

Einige Beispiele für Tiergestützte Therapie:

  • Reittherapie
  • Hundgestützte Therapie (Schulhunde)
  • Delfintherapie
  • Lamatherapie

Ein wesentlicher Vorteil von Tiergestützten Therapien ist, dass sie ihre Effekte unabhängig von den geistigen Möglichkeiten des Patienten und auch unabhängig von dessen religiösen oder kulturellen Hintergründen erzielen. Der Hund ist ein absolut ehrliches Tier. Sie begegnen den Menschen ohne ein vorher gefasstes Urteil und lassen sich ganz unbedarft auf den jeweiligen Menschen ein. Sie möchten gefallen und bewerten nicht.

Tiere können den Beginn einer Behandlung erleichtern, also als Katalysatoren dienen. Anders als es viele Menschen tun, reagieren sie auf die Patienten/Klienten in dem sie ihre Gefühle und Bedürfnisse aktiv zeigen. Sie sind vollkommen ehrlich und nehmen die Patienten so an wie sie sind, mit all ihren Merkmalen und Besonderheiten.

Die Tiergestützte Therapie ist eine Form der körperlichen, geistigen oder kognitiven Förderung, bei der der Hund als Medium eingesetzt werden. Zusammen mit dem Hund ist immer auch ein ausgebildeter Therapeut oder Pädagoge anwesend. Es wird als Team gearbeitet.

In der Hundgestützten Therapie können sowohl sozial-emotionale Schwerpunkte, als auch motorische, kognitive und taktile Förderung oder auch Struktur- und Regelverhalten ein Thema sein.

  • Ergotherapeutin mit Schwerpunkt Pädiatrie und Handtherapie 2010
  • Therapiebegleithunde Team 2011
  • Pferdeerfahrung seit 1990
  • 2001 – 2009 Voltigiertrainerin
  • zertifizierte Reittherapeutin der AGRT 2015
  • Vorstand der AGRT
  • externe Prüferin für Therapiebegleithunde der SATTT 2016
  • Dozentin der AGRT für Ergotherapie in der Reittherapie 2016
  • Dozentin der SATTT für Ergotherapie mit Therapiebegleithunden 2017

„Im Laufe der Jahre und den unterschiedlichen Tätigkeiten rund um das Pferd und den Hund, habe ich für mich erkannt, wie wertvoll und effektiv Tiere für die menschliche Psyche und Gesundheit sind.